Hier sind sieben Dinge, die du noch heute selbst prüfen kannst – ohne Technik-Vorkenntnisse, ohne teure Tools.
1. Öffne deine Website auf dem Smartphone
Nimm dein Handy und ruf deine eigene Website auf. Nicht als Besitzer, sondern als Fremder. Kannst du sofort erkennen, was du anbietest? Ist der Text lesbar, ohne zu zoomen? Gibt es einen deutlichen Button zum Kontaktieren?
Wenn du scrollen, kneifen oder raten musst – dann tun das deine Besucher auch. Die meisten verlassen die Seite dann einfach.
2. Miss die Ladezeit
Geh auf pagespeed.web.dev und gib deine URL ein. Google bewertet die Ladezeit deiner Seite direkt – und langsame Seiten werden schlechter gerankt.
Ein Wert unter 50 (von 100) auf Mobilgeräten ist ein Warnsignal. Über 70 ist gut. Über 90 ist sehr gut.
Falls du rot siehst: Meistens sind es unkomprimierte Bilder oder zu viele Plugins, die bremsen.
3. Such dich bei Google
Gib deinen Firmennamen bei Google ein. Was erscheint?
Dann such nach dem, was deine Kunden suchen würden – zum Beispiel „Webdesigner Gütersloh“ oder „Elektriker Verl“. Tauchst du auf? Auf welcher Seite?
Wenn du bei deinem eigenen Namen nicht auf Seite 1 erscheinst, ist das ein Problem. Wenn du bei relevanten Begriffen gar nicht auftauchst, liegt da Potenzial brach.
4. Schau dir deine Startseite mit fremden Augen an
Stell dir vor, du kennst dein Unternehmen nicht. Du landest auf der Startseite. Kannst du innerhalb von fünf Sekunden sagen:
- Was wird hier angeboten?
- Für wen?
- Was soll ich als nächstes tun?
Wenn die Antwort auf eine dieser Fragen unklar ist, verlierst du Besucher – still und leise, ohne dass du es merkst.
5. Prüfe deinen Kontaktweg
Klick auf dein Kontaktformular oder deine Kontaktseite. Funktioniert das Formular? Kommt eine Bestätigungsnachricht?
Du wärst überrascht, wie viele Kontaktformulare still kaputt sind – Nachrichten landen im Spam, werden nie zugestellt oder das Formular gibt einen Fehler aus, den nur der Besucher sieht, nicht du.
Schick dir selbst eine Testnachricht.
6. Lies deine Texte laut vor
Das klingt seltsam, hilft aber enorm. Lies deine Startseite laut vor. Klingt das wie du? Oder klingt es wie eine Broschüre von 2012?
Texte, die steif und unpersönlich klingen, schaffen kein Vertrauen. Gerade als kleines Unternehmen ist deine Persönlichkeit dein größtes Kapital.
7. Schau nach, wann die Seite zuletzt aktualisiert wurde
Gibt es noch Preise von vor drei Jahren? Leistungen, die du gar nicht mehr anbietest? Ein „Neuigkeiten“-Bereich, in dem der letzte Beitrag von 2021 stammt?
Veraltete Inhalte senden ein klares Signal: Hier kümmert sich niemand mehr darum.
Was tun, wenn du Probleme findest?
Einige Dinge kannst du selbst beheben – Texte aktualisieren, ein Bild tauschen, das Formular testen. Für anderes brauchst du jemanden, der sich auskennt.
Ich biete einen strukturierten Website-Schnellcheck für 149 € an. Darin schaue ich mir deine Seite nach klaren Kriterien an und liefere dir eine schriftliche Auswertung mit Prioritätenliste – was sofort angegangen werden sollte, was warten kann, und was gut ist wie es ist.
Kein Verkaufsgespräch. Kein Pauschalangebot. Nur eine ehrliche Einschätzung.